Shiatsu-PraktikerIn.

Der Beruf.

Ist Shiatsu-PraktikerIn ein Beruf für mich?

Shiatsu ist ein eigenständiger gewerblicher Beruf. Der Abschluss der dreijährigen Aus­bildung berechtigt zur beruflichen Ausübung.

Shiatsu ist eine eigenständige, in sich ge­schlos­sene Form der manuellen, ganzheitlichen Kör­per­ar­beit, die ihren Ursprung in fernöstlichen Heilmethoden hat. Shiatsu ist dabei auch von westlichen Gesundheitskonzepten beeinflusst, die sich an einer ganzheitlichen Betrachtung des Menschen orientieren.

Wie arbeiten Shiatsu-PraktikerInnen?

Shiatsu wird vorwiegend am Boden (Matte, Futon) im direkten Hautkontakt oder durch indirekte Berührung (bekleidet) und ohne Zuhilfenahme von Hilfsmitteln ausgeführt.

Der Druck wird senkrecht, stabil, zunehmend oder bewegt aus der Körpermitte (Hara) durch den Einsatz des Körpergewichts mit Händen, Daumen, Fingern, Ellbogen, Knien und Füßen ausgeübt – und kann von sanft bis kräftig variieren.

Primäre

Berufsfelder.

Prävention.

Shiatsu unterstützt Menschen darin, ihr körperliches und psychisches Gleichgewicht zu wahren und zu festigen. Shiatsu stärkt das Immunsystem und fördert das Körperbewusstsein.

Behandlung.

Shiatsu unterstützt bei Erschöpfung, Schlaf­störungen, Kopfschmerzen, Beschwerden des Bewegungsapparates, Menstruationsbeschwerden und ähnlichen Problemstellungen.

Therapie-Begleitung.

Shiatsu unterstützt in Rück­sprache mit den jeweiligen Spezialisten bei konventio­nellen Therapien und medizinischen Behandlungen sowie Regeneration und Rehabilitation.

Lebenshilfe.

Shiatsu unterstützt und fördert Wachstums- und Reifeprozesse, begleitet in schwierigen Lebensphasen und erleichtert den Übergng von einem Lebensabschnitt zum nächsten.

Arbeitsweise von
Shiatsu-PraktikerInnen.

Wie wird Shiatsu angewendet?

Grundlage der Shiatsu-Behandlung ist eine energetische Einschätzung nach Methoden, die primär den traditionellen fernöstlichen Behandlungsmethoden entstammen.

Geleitet von dieser energetischen Einschätzung berührt die Shiatsu-PraktikerIn den Körper und das Energiesystem der KlientIn in achtsamer und mitfühlender Weise. Dadurch entsteht ein offener Raum für positive Veränderungen – die nächsten, wichtigen Schritte für die KlientIn werden spürbar, wahrnehmbar und möglich.

Wie gestaltet sich der Behandlungsverlauf konkret?

Die Dauer der Sitzungen kann variieren und dauert in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Regelmäßige Behandlungen über einen längeren Zeitraum sind empfehlenswert, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

Ein begleitendes Gespräch kann zu Beginn oder nach der Behandlung stattfinden. Möglicherweise können auch Empfehlungen zur Lebensgestaltung gegeben werden.